Uwe Tellkamp, 2004, ©Foto: Marko Lipus

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Uwe Tellkamp Hintergrund-Information: Tellkamp gewinnt Bachmann-Preis 2004 Interview: Michael Braun mit Uwe Tellkamp

*1968 in Dresden/DDR, lebt und arbeitet in Freiburg im Breisgau/Baden-Württemberg

Stationen u.a.: Wegen „politischer Diversantentätigkeit“ Entzug des Studienplatzes Medizin durch den Regiments-Politoffizier. Versetzung in ein Strafbataillon. Gehilfe auf einem Braunkohleförderbagger. Hilfsdreher in einem Lichtmaschinenwerk. DDR-Gefängnishaft im Rahmen des 89er Umsturzes. 1990 Arbeit als Hilfspfleger auf einer Intensivstation in Dresden. Studium Medizin in Leipzig, New York, Dresden. Arzt an einer unfallchirurgischen Klinik.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): 2. Förderpreis zum Meraner Lyrikpreis (2002). Sächsisches Staats-Stipendium für Literatur (2002). Förderpreis zum Christine Lavant-Lyrikpreis (2003). Dresdner Lyrikpreis (2004). Ingeborg Bachmann-Preis (2004). Uwe Johnson-Preis (2008). Deutscher Buchpreis (2008). Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2009). Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung (2009, gemeinsam mit Erich Loest und Monika Maron).

Veröffentlichungen (Auswahl): Der Hecht, die Träume und das Portugiesische Cafe (2000, Faber&Faber). Vom Schlaf in den Uhren, Roman (Faber&Faber). Der Eisvogel, Roman (2005, Rowohlt). Der Turm, Geschichte aus einem versunkenen Land, Roman (2008, Suhrkamp). Lava, Roman (2009). Die Schwebebahn, Dresdner Erkundungen (2010).

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